und sie wachsen doch

Tomaten - erste Blüte Auf unserem Balkon wächst und gedeiht es. Vor allem die Tomaten haben einen ordentlichen Satz gemacht bei dieser Sonnenbestrahlung, der Wärme und der Wasserzufuhr unsererseits, von oben kommt ja nichts. Unser Klein(-st-)garten ist schön grün. Als wir heute aus dem Rostocker Flussbad zurück kamen, hatten bei der Hitze drei der Tomatenpflanzen ihr Haupt sehr weit gesenkt. Jedoch nur gesenkt. Sie waren zum Glück nicht abgebrochen.
Baumarkt – Bambusstange, Juteschnur – Basteln. Die Bambusstange schon mal zur Sicherheit auf 2m quer angebracht, denn wer weiß schon, wie groß die Pflanzen noch werden. Bei meinem Schwiegervater auf dem Hof werden sie schon mal mehr als mannshoch. Die Schnur von der Stange zu den Kästen gespannt und dann die Tomaten sehr vorsichtig, aber trotzdem gut “vertäut”. Jetzt wo die Pflanzen stramm stehen, blickt man auch gleich besser durch und weiß, was wozu gehört. Daher noch schnell die untersten vier Blatttriebe entfernt, damit die Kraft mehr “nach oben” geht. Schließlich wollen wir irgendwann Tomaten und nicht Salat ernten. Beim Anbinden ist mir dann auch die erste vesteckte Blüte aufgefallen. Ja!
Damit ihr euch ein Bild machen könnt… Duft-Netz gibt es ja leider noch nicht. Wachsende Tomatenpflanzen in der Sonne riechen herrlich.

Tomaten - Bambusstange Tomaten - gut vertäut Tomaten - prächtige Pflanzen

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5 Antworten auf und sie wachsen doch

  1. Dirk sagt:

    Was habt ihr denn für Tomaten? Die “kleinen” hatten wir auch meistens auf dem Balkon und wir haben die Erfahrung gemacht, dass es hilft, die Blüten zu schütteln, damit mehr Tomaten gedeihen. Ob das nun stimmt oder Aberglaube ist, kann ich nicht sagen, aber es beruhigt.

  2. Kay Jarchow sagt:

    Wenn da mehr Blüten dran sind, werde ich mit nem Q-Tip auf den Balkon und die Maja machen. Bienen gibts ja in der City eher wenig. Daher kein Aberglaube. ;)

  3. Biostudent sagt:

    Dafür brauchst du keinen Q-Tipp, Pinsel oder ähnliches. Im Normalfall reicht es, wenn man die Tomatenblüten schüttelt.

    In der Stadt gibt es übrigens mehr Bienen als man denkt, da die Nahrung hier zwar mengenmäßig geringer ausfällt als auf dem Lande, aber dafür ist sie deutlich abwechslungsreicher, als in den ganzen Monokulturen der Felder. Weil leider immer noch viele Landwirte zur Gewinnmaximierung den vorgeschriebenen Grenzstreifen um die Felder, Gehölze und Gewässer mitbewirtschaften und so die Ruderalpflanzen verdrängen.

  4. Kay Jarchow sagt:

    OK, das Schütteln beim Ausgeizen hat wohl gereicht. Oder die Bienen und anderen Insekten haben’s geschafft. Hab tatsächlich einige Bienen auf dem Balkon gesehen. :o Die ersten zwei kleinen Tomaten sind bereits zu sehen. *freu*

  5. Sehr geehrte Familie Jarchow,
    da sich meine Gärtnerei auch auf den Balkon beschränkt, hält sich die Ernte natürlich in Grenzen. Ich “baue” in mehreren Blumenkästen einen Salat an, der in D eher selten bis nicht mehr angebaut wird: (asiatischen)Portulak. Den Samen brachte ich mit im vergangenem Jahr aus dem Iran bzw. Syrien mit. Da die Pflanzen sehr wachstumsfreudig sind und nach der Ernte immer wieder austreiben, gelingt es uns ca. alle 1,5 Wochen köstlichen Portulaksalat zu speisen. Falls Familie Jarchow Bedarf hat, bringe ich Ihnen am 6.9. nach Gut Gremmelin Samen für nächstes Jahr mit.
    Mit freundlichen Grüßen
    U.Kamprath

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