Eigentlich ist ja viel häufiger Markt auf dem “Neuen Markt” in der Rostocker City. Die meisten Berufstätigen (Sagt man das heute noch so?) haben unter der Woche aber eher selten Zeit, hier zu bummeln. So geht es uns auch. Außerdem ist es nach der Arbeit mittlerweile schon dunkel. Es bleibt Familien wie uns also nur der Samstag Vormittag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
Nach dem gemeinsamen, ausgiebigen Frühstück geht es dann los. Wir fahren ganz gern mit der Straßenbahn in die City. Der “Neue Markt” wirkt auf den ersten Blick etwas leer. Es kommt aber auch nicht so auf Quantität an. Man findet alles, was man für ein gesundes Wochenende braucht. Vom Brötchen und Frühstücksei über Säfte und fair gehandelten Kaffee, Obst und Gemüse regionaler Anbaubetriebe, Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Marmelade und Honig, bis hin zu Kuchen und Keksen – es ist für jeden etwas dabei.
Was wir heute eingekauft haben? Wir haben uns zur Eröffnung des Bummels erst mal einen Riesen Cookie geteilt. Dinkelvollkorn, Schokolade und Nüsse – eine unglaublich gefährliche Mischung.
An den Ständen von Biofrisch-NORDOST gibt es unter anderem Brot, Käse, Obst und Gemüse zu kaufen. Die Backwaren stammen hier von der Mühlenbäckerei. Des weiteren nahmen wir ein paar Brötchen und Croissants. Die kleinen dunklen Brötchen mit Mohn sind herrlich. 
Am zweiten Stand von Biofrisch-NORDOST kauften wir unser Wochenendgemüse. Möhren, Kartoffeln und einen Hokkaidokürbis. Alles angebaut in Mecklenburg-Vorpommern. Zu dem Hokkaidokürbis kommen wir gleich noch. Um unser Geld gleichmäßig zu verteilen, kauften wir bei Obstbau Eschenhörn Äpfel und Birnen. Birnen, die aussehen wie aus Opas Garten.
Zu guter Letzt holten wir noch ein schönes geräuchertes Mittelstück vom Heilbutt vom Stand “Fisch aus Warnemünde” für den angehenden Teen und Fischesser.
Nahrungsbeschaffung sehr entspannt am Samstag Vormittag auf dem “Neuen Markt” – Schlendern, Gucken und natürlich auch Einkaufen. Beim Kassensturz dann wieder die Überraschung: BIO ist nicht so teuer.
Kürbissuppe
Jetzt noch kurz zum Hokkaidokürbis. Heute Mittag gab´s dann gleich eine wunderbar frische Kürbissuppe. Man benötigt dazu:
| ca. 1 kg | Kürbis | |
| 50 g | Butter oder zum Kochen und Braten geeignete Margarine | |
| 1 | kleine Zwiebel | |
| 2 | Tomaten | |
| Pfeffer und Salz | ||
| 750 ml | Gemüsebrühe | |
| Ingwer |
Wir schälen den Kürbis, auch wenn man vom Hokkaidokürbis die Schale mit kochen könnte. Also schälen und entkernen. Das Kürbisfleisch anschließend in Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln. Die Tomaten kurz mit kochendem Wasser über brühen, danach enthäuten und auch würfeln (ohne das Kerngehäuse). Kürbis, Zwiebeln und Tomaten dann in einem Topf mit der Margarine bei mittlerer Hitze so lange schmoren, bis der Kürbis fransig wird und die Zwiebeln glasig. Mit Pfeffer und Salz würzen. Mit dem dreiviertel Liter Brühe löschen. Die Suppe noch ca. 25 min köcheln, bis man den Kürbis leicht an der Topfwand zerdrücken kann. Als letzte Zutat ein walnussgroßes Stück Ingwer hineinreiben. Nun noch mit dem Pürierstab alles schön cremig rühren.









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Wir hatten eine Kürbis-Orangen Suppe zu Halloween. Natülich alles Bio.
Meine geliebte Frau stand sage und schreibe 1,5h in der Küche – nur für die Suppe.
Der Aufwand hat sich aber gelohnt. Es war ein köstliches Erlebnis für den Gaumen.
Bio lebe hoch!
Alles BIO – Respekt. Das versuchen wir auch. Bei manchen Gerichten funktioniert das auch schon ganz gut. Und Du hast definitiv recht: Kürbissuppe ist eine Gaumenfreude.